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Glossar für Elektrosmog, Messtechnik und Mobilfunk |
Athermische Effekte:
Biologische Wirkungen ohne eine Gewebeerwärmung (Wirkungen im Niedrigdosisbereich) |
Betreiber: Gemeint ist
der Mobilfunkbetreiber einer Basisstation, z.B. T-Mobile, Vodafone, O2, E-Plus |
BfS: Bundesamt für
Strahlenschutz |
BImschV: Bundes-Immissionsschutz-Verordnung
- aktuell die Grenzwerte der 26.BImSchV; Festlegung der Grenzwerte für Mobilfunkbasisstationen |
Breitbandtechnologie:
Datenübertragung im Internet mit einer Geschwindigkeit von mindesten 1 Megabit je Sekunde |
CT1+: Schnurlostelefon mit
analogem Funktelefon-Standard; ab bis 1.1.2009 nicht mehr zugelassen |
DVB-T: Digital Video
Broadcasting-Terrestial; digitales terrestrisches Fernsehen; DAB-T = digitales Radio
|
DECT: Digital European
Cordless Telephone - digitaler Funktelefon-Standard, 1,8 GHz mit 100 Hz gepulst; senden
auch, wenn nicht telefoniert wird; bestimmte Produkte vermindern die Strahlung, siehe ESnord Gesundes Telefonieren
oder Schnurlostelefon.de. |
EDGE: Enhanced Data Rate for
GSM Evolution; zusätzliches Modulationsverfahren für GSM-GPRS; steigert die Datenrate
auf 200 kbit/s |
E-Feld: Elektrisches
Wechselfeld; Feldstärke wird in Volt je Meter (V/m) gemessen. |
Elektrosmog: Sammelbegriff
für künstlich erzeugte gesundheitsgefährdende elektrische und magnetische Felder und
Wellen. |
EMV:
Elektromagnetische Verträglichkeit von Maschinen oder Geräten |
Exposition: Einer
Emission bzw. Strahlung ausgesetzt sein. |
ICNIRP: International
Commission on Non-ionizing Radiation Protection - Internat.privatrechtliche Kommission zum
Schutz vor nichtionisierender Strahlung; die festgelegten Grenzwerte dieser Kommission
sind die Basis der Mobilfunkrechtsprechung in Deutschland. |
Frequenz: Anzahl der
Schwingungen einer Welle pro Sekunde in Hertz gemessen. |
Glasfaserkabel:
Lichtwellentechnik, bei der eine Geschwindigkeit von bis zu 1.000 Megabit je Sekunde
erreicht werden kann. |
GPRS: General Packet
Radio Service; Übertragungsmodus innerhalb GSM, der die Datenübertragungsrate im Mittel
auf 50 kbit/s erhöht. |
GSM-900: Global System
for Mobile Communications 900 MHz (Mobilfunk D-Netz); entsprechend GSM-1800 |
Hotspots: Stark
frequentierte Plätze, an denen mobile Datentechnik möglich ist (siehe auch WLAN) |
Leistungsflussdichte (S):
Kenngröße zur Messung der Strahlenbelastung; gemessen in W/m2 |
LTE: Long-Term
Evolution: Nachfolgegeneration von UMTS, mit der mobiles Internet mit hoher
Geschwindigkeit ermöglicht werden soll. Die Signalbandreite kann bis zu 20 MHz betragen. |
Mikrowellen:
Elektromagnetische Wellen im Gigahertz-Bereich (GHz) |
Mobilfunkmessung:
Sollte frequenzselektiv mit dem Spektrumanalysator erfolgen. Zudem lässt sich dann eine
Minimal- und Maximalbelastung ermitteln. Adressen von Messtechnikern |
Node-B: Basisstation
im UMTS-Netz |
Pulsung: Beim
Mobilfunk: periodische Zerlegung der Funksignale (Handy 217Hz, DECT 100Hz, Basisstationen
217-1736 Hz). Vorzustellen als Lichtblitz in der Disco. |
OFDM: Orthogonal
Frequency Division Multiplexing.
Kabellose Breitbandtechnik für die schnelle Übertragung von Mobilfunkdaten in Verbindung
mit MIMO (Multiple-Input, Multiple-Output), einer intelligenten
Antennentechnik. |
Resonanzfrequenz: Im
Hochfrequenzfeld: Frequenz, bei der die spezifische Absorptionsrate (SAR) am größten
ist, bezogen auf die gleiche einfallende Hochfrequenzenergie. Die Resonanzfrequenz ergibt
sich, wenn die halbe Wellenlänge der Strahlung etwa der Größe des bestrahlten
Objekts entspricht. |
SAR-Wert: Spezifische
Absorptionsrate - aufgenommene Leistung pro kg Körpergewicht (W/kg); schwanken bei
Handies zwischen 2 W/kg und 0,2 Watt/kg) |
Strahlung: Gerichteter
Transport von Energie und/oder Materie verbunden mit räumlicher Ausbreitung eines phys.
Vorgangs. |
TETRA: Trans European
Trunked Radio; digitaler Funkstandard für Polizei und Rettungsdienste; arbeitet gepulst im Frequenzbereich von 400 MHz |
UMTS: Universal Mobile
Telecommunications System; Mobilfunktechnik der 3. Generation; arbeitet im
Frequenzbereich um 2 GHz. Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 2 MBit/s |
WiMax: Worldwide
Interoperability for Microwave Access. Kabelloses Breitbandnetz für Internetzugang.
Konkurrent zu DSL (Digital Subscriber Line) und UMTS. Soll theoretisch eine Reichweite bis 50 km
haben. |
WLAN: Wireless local
area network; Netzwerkverbindung auf Funkbasis; siehe auch "Hotspots" |